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Der Herbst, der Herbst…

Jetzt ist er da, der Herbst und mit ihm kühlere Temperaturen und kürzere Tage. Aber er verwöhnt uns auch mit dem schönsten Farbenspiel und reichlich frischem Gemüse. 

Mit den kälteren Tagen steigt auch das Bedürfnis, mal wieder eine leckere Suppe oder einen stärkenden Eintopf zu genießen. Das wärmt von innen und macht zufrieden und glücklich! Daher habe ich für Sie zwei Rezepte zusammengestellt, die leicht herzustellen sind und ganz wunderbar in diese Jahreszeit passen.

Das erste Rezept ist eine Kürbissuppe mit Ingwer, die uns doppelt ‚einheizt‘. Einmal natürlich die warme Suppe und außerdem der Ingwer, der unser inneres Feuer zum Glühen bringt. Also viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

Kürbissuppe mit Ingwer

(für 6 Personen)

  • 1 kg Kürbis (ich nehme gerne Hokkaido)
  • 1 Stück frischer Ingwer (ungefähr 1 cm), geschält und in Würfel geschnitten
  • 1 El Sonnenblumenöl
  • 1 große Zwiebel, in Stücke geschnitten
  • 1 Tl gemahlener Kurkuma
  • 2 reife Tomaten, in Würfel geschnitten
  • ¼ Tl Muskatnuss
  • 1 Streifen Orangenschale (Bio Orange!)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
  • 200 ml Vollmilch Joghurt
  • Zum Garnieren frische Petersilie und Kürbiskerne
  1. Den Kürbis waschen, die Kerne entfernen und ihn in Stücke schneiden. Mit der Gemüsebrühe und dem Ingwer zum Kochen bringen und 15 Minuten kochen, bis der Kürbis weich ist.
  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln glasig dünsten und den Kurkuma dazugeben.
  3. Die Zwiebeln mit dem Kurkuma, die Tomaten, Muskatnuss und die Orangenschale zu dem Kürbis geben und noch einmal für 10 Minuten köcheln. 
  4. Die Suppe abkühlen lassen, die Orangenschale entfernen und alles im Mixer glatt pürieren. Zurück in den Topf füllen. Sollte die Suppe zu dickflüssig sein, kann man sie nochmal mit etwas Gemüsebrühe verdünnen.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Joghurt einrühren. Dann nur noch sehr vorsichtig erwärmen.
  6. In einem Teller oder einer Bowl servieren. Mit frischer Petersilie und Kürbiskernen bestreuen.

Die zweite Suppe ist etwas für die schnelle Küche, denn die Maronen kann man gegart und abgepackt im Supermarkt kaufen. Da wir ja alle mehr oder weniger unter Zeitdruck stehen, ist eine schnelle aber doch schmackhafte Suppe genau das Richtige. Hier ist meine herbstliche Maronensuppe:

Herbstliche Maronensuppe

  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Kartoffel, mehlig kochend
  • 250 g gekochte, geschälte Maronen 

 (gibt es fertig zu kaufen)

  • 1 El Olivenöl
  • 1 Msp.   Rosmarin, frisch gehackt oder getrocknet
  • 800 ml Wasser
  • 75 ml Sahne 
  • 2 El Zitronensaft 
  •   Salz, frisch gemahlenen Pfeffer
  1. Die Zwiebel, Möhren, Petersilienwurzel und Kartoffel schälen und würfeln. 
  2. Die Zwiebel in dem Olivenöl glasig dünsten, dann die übrigen Gemüse dazugeben und mitdünsten.
  3. Die klein geschnittenen Maronen und den Rosmarin dazugeben und mit dem Wasser aufgießen.
  4. Mit etwas Salz würzen und ungefähr 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
  5. Die Suppe etwas abkühlen lassen und dann fein pürieren.
  6. Mit Sahne, Zitronensaft, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Leichter leben.

Die Tage werden wieder länger und die Sonne strahlt ein bisschen wärmer und freundlicher. Wir sind nun schon wieder in Erwartung des kommenden Frühlings und ich freue mich darauf, endlich die dicken, schweren Winterklamotten in den Schrank hängen zu können.

Mit der leichteren Garderobe treten aber auch die kleineren oder größeren Weihnachts- und Corona-Sünden zum Vorschein. Und ganz ehrlich, es ist einfach nervig, wenn die schicke Sommerhose kneift und das luftige Kleid oder T-Shirt über der Körpermitte spannt.

Das muss aber gar nicht so bleiben!

Mit pflanzenbetonter, vollwertiger Ernährung bringen Sie nicht nur Ihren Stoffwechsel in Schwung, sondern können gleichzeitig Ihr Gewicht normalisieren. Keine Crash- oder Blitz- Diäten – die lösen nur den berüchtigten Jojo-Effekt aus, oder um es anders zu formulieren: was schnell runtergeht, geht auch schnell wieder drauf! Meistens sogar noch mehr als vor den Diäten. Auch das aufwändige Kalorienzählen führt nicht zu dem erwünschten Langzeiterfolg. Trotz immer neuer Diätvorschläge in den Magazinen nimmt die Zahl der Übergewichtigen immer mehr zu. 

Was wir alle brauchen, ist eine Umstellung auf eine vitalstoffreiche, pflanzenbetonte Vollwerternährung. Das ist keine kurzfristige Diät, sondern eine dauerhafte Ernährungsform, die hilft, Übergewicht zu vermeiden. Sie müssen keine Kalorien zählen, können sich satt essen und werden trotzdem Ihr Gewicht normalisieren. Diese Ernährungsform wird Sie vital und gesund erhalten!

Geben Sie Ihrer Gesundheit und Ihrer Energie einen Boost! Holen Sie sich frisches Gemüse, Obst, die Kraft des Vollkorns, Hülsenfrüchte, Nüsse und native, kaltgepresste Öle und bereiten Sie genussvolle Speisen damit zu. 

Starten Sie noch heute – ich helfe Ihnen gerne dabei! Sprechen Sie mich an!

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Weihnachten 2020

Dieses Jahr ist in der Weihnachtszeit vieles anders als wir es gewöhnt sind. Keine Weihnachtsmärkte, wo man sich mit Freunden zu einem Glühwein treffen kann, keine gemütlichen Abende in der Lieblingskneipe oder im Kino bei einem stimmungsvollen Vorweihnachtsfilm. Natürlich ist das schade, aber um die Gesundheit aller zu schützen, sind diese Maßnahmen notwendig. 

Daher ist es jetzt umso wichtiger, sich nicht vom trüben Wetter und den notwendigen Einschränkungen die Stimmung vermiesen zu lassen. Lassen Sie uns heute und in den kommenden Tagen starten, unser Zuhause festlich zu dekorieren und gemütlich zu machen, damit wir die Feiertage zu Hause richtig genießen können.

Die grauen, regnerischen Tage laden geradezu dazu ein, mit der Weihnachtsbäckerei zu beginnen. Nicht ist stimmungsvoller, als der Duft von Zimt, Nelken, Anis und anderen Gewürzen, der beim Backen durch die Wohnung zieht. Und wussten Sie schon, dass viele dieser Gewürze, die wir in der Weihnachtsbäckerei verwenden, stimmungsaufhellend wirken? Na, dann nichts wie ran! 

Gibt es etwas Schöneres, als sich am Nachmittag bei einer Tasse Tee und köstlichem Weihnachtsgebäck in den Sessel zu setzen und bei flackerndem Kerzenschein einfach mal ein bisschen Ruhe zu genießen?

So ein Plätzchenteller mit verschiedenem vollwertigem Gebäck verströmt Gemütlichkeit, gute Laune und eine wunderbare Vorweihnachtsstimmung.
Schauen Sie selbst! 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Zeit nutzen können, sich zu entspannen und kreativ und vollwertig in der Küche tätig zu werden. 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches 2021!

Vollwertküche im Herbst

Jetzt ist es so weit, der Herbst hat Einzug gehalten. Der Wald wird bunter und Nebelschwaden wabern über das Land.

Mit der neuen Jahreszeit ändert sich auch das Angebot der saisonalen Gemüsesorten. Wir finden jetzt die unterschiedlichsten Kürbissorten, Herbstsalate, Rote Bete, zahlreiche Kohlsorten, Sellerie, Porree, Pilze und vieles mehr, aus denen wir wunderbar wärmende Suppen, deftige Gemüsegerichte und köstliche Frischkostsalate zaubern können.

Auch die Obstauswahl im Herbst ist vielfältig und bunt. Äpfel, Birnen, Pflaumen oder auch  Weintrauben können wir als das gesündeste und schnellste „Fast Food“ genießen, aber auch zu herrlichen Kuchen oder Süßspeisen verarbeiten.

Gerade in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, dass wir uns mit den Nährstoffen versorgen, die unser Immunsystem stärken. Dazu gehören Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe in Gemüse, Obst, Nüssen, Hülsenfrüchten und Vollkorn Produkten.

Lassen Sie uns den Herbst mit allen Sinnen genießen und vergessen Sie nicht: auch regelmäßige Bewegung ist wichtig! Mit der richtigen Bekleidung bringt auch ein Spaziergang bei kühler oder regnerischer Witterung viel Freude und baut zudem noch Stress ab.

Worauf warten Sie noch? Starten Sie in einen freudvollen, köstlichen Herbst!

Damit der Start leichter fällt – hier noch ein paar Rezepte zum Ausprobieren.

Guten Appetit!

Ich liebe Gerichte, die man in einem Topf oder einer Pfanne zubereiten kann. Das spart nicht nur eine Menge Geschirr, es gibt auch weniger Durcheinander in der Küche und es ist weniger zu spülen. Eine nicht zu unterschätzenden Arbeitserleichterung.

Herbstliches Kürbiscurry:

  • 500 g  Hokkaido Kürbis, in Würfel geschnitten
  • 200 g  Möhren, in Würfel geschnitten
  • 200 g  Lauch, in Streifen geschnitten
  • 300 g  Kartoffeln, in Würfel geschnitten
  • 2          Zwiebeln
  • 2          Knoblauchzehen
  • 1 TL    Currypulver
  • ½ TL   Kurkuma
  • 2 EL    Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Chili, optional

Curry und Kurkuma sanft im Öl erhitzen, bis die Gewürze duften. Fein geschnittene Zwiebeln und den durchgepressten Knoblauch darin anschwitzen. Das geschnittene Gemüse und die Kartoffeln dazugeben, anschwitzen und mit der Kokosmilch ablöschen. Mit Salz würzen und bissfest garen. Zu Schluss mit Pfeffer abschmecken. Wer es gerne indisch scharf mag, gibt noch etwas Chili als Pulver oder auch als frische Chilischote dazu.

Möhren – Blumenkohl – Plätzchen

  • 1          Zwiebel
  • 1          Zehe Knoblauch
  • 250 g  Möhren
  • 300 g  Blumenkohl
  • 2          Eier
  • 100 g   Vollkornmehl (Weizen, Dinkel) oder Vollkornbrösel
  • ½ TL   Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 TL    Zitronenthymian
  • 1 TL    Majoran
  • 1 EL    Olivenöl
  • 2 TL    Butterschmalz zum Braten

Möhren und Blumenkohl raffeln. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Möhren und den Blumenkohl zu den Zwiebeln geben und bei mittlerer Hitze bissfest dünsten. Abkühlen lassen. Die Eier und nach und nach das Mehl bzw. die Brösel dazugeben, bis ein geschmeidiger Gemüseteig entstanden ist. Salz, Pfeffer und die Kräuter gut in den Teig einarbeiten. Plätzchen formen und bei kleiner Hitze in Butterschmalz braten. Dazu schmeckt ein frischer gemischter Salat.